Seniorenkreis

Samstag // 15.30 Uhr


…und auf einmal ist man hundert ...

"Das Alter ist keine Krankheit.
Es ist auch kein Problem, das gelöst werden müsste.
Das Alter ist eine Lebensphase, die ausgelebt werden muss."

                                                                                      Barbara Deane

 


Wir werden immer älter! Vor 100 Jahren lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei 49 Jahren, heute hat nach Berechnungen von Experten jedes zweite Neugeborene gute Chancen, über 100 Jahre zu werden! 

Schon jetzt gibt es nach Schätzungen der UN weltweit rund 343 000 Hundertjährige. Bis zum Jahr 2050 dürften es 3,2 Millionen sein, also zehnmal so viele!
Laut Statistikamt sind derzeit in Deutschland rund 17 000 Einwohner 100 Jahre und älter, Tendenz steigend! Das Auszählen für die „Jungen“ kann also beginnen! Nach Einschätzung und Berechnung der Versicherer werden heute 40-jährige als Frau 97,21 und als Mann 93,06 Jahre alt.

Die durchschnittliche Lebenserwartung ist heute also viel höher als früher und die Zeit des Alters wird immer länger. Gleichzeitig nimmt die Lebenslänge für den Einzelnen ständig ab - mit jeder Sekunde, die verstreicht, bleibt uns weniger von unserem irdischen Leben übrig. Umso dringlicher ist die Frage, wie wir unsere Zeit nutzen.

Für manche ist es das Wohnmobil für ausgiebige Reisen, die Hobby-Tomatenzucht oder das Genießen der Terminhoheit über den Tagesablauf die jetzt in eigenen Händen liegt. Aus frei­em Ermessen können wir Ja oder Nein sagen. Das ist so etwas wie späte, aber wohlverdiente Freiheit, die man genießt.

So etwas wie Ruhestand kennt die Bibel aber eigentlich nicht. Im Gegenteil - manche Menschen wurden erst im Alter von Gott berufen, Abraham mit 75 Jahren und Mose mit 80. Die Jahrzehnte davor dienten nur der Vorbereitung für den darauf folgenden Dienst. Das zeigt auch, welchen hohen Wert unser Schöpfer dem Alter beimisst.


Die Generation 60 plus kann das "dritte Lebensalter" als wunderbare Chance begreifen, Gott zu dienen und so immer noch gebraucht zu werden. Natürlich verfügt man als älterer Mensch nicht mehr über den Schwung und die Leistungsfähigkeit von früher. Aber dafür hat man einen reichen Erfahrungsschatz gesammelt, aus dem andere Menschen profitieren können. Und
indem man etwas für andere tut, tut man auch etwas für sich.

 


  

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